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Sven Sorge
Admiral
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15.03.2009 16:11 |
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Sven Sorge
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21.03.2009 17:29 |
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Sven Sorge
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| Zitat: |
Original von BSG Schachpapa
Es ist halt das alte Lied mit den Fußballern... Da ist ein Wettbewerb auf Ebene einer Landesmeisterschaft. Trotz dem werden die Prioritäten falsch gesetzt. Das ist eine Einstellungsfrage.
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Natürlich ist es das. Aber wir haben intern eine große sportliche Konkurrenz. Auch wenn viele Spieler jetzt noch jünger sind, sehe ich eine Reihe von ihnen mehr und mehr Anschluss gewinnen. Es kann sehr schnell gehen, dass Stammspieler einer ersten Mannschaft sich dann in der zweiten wiederfinden. Ich setze auf stabile Mannschaftskader. Dabei spielen Zuverlässigkeit und Präsenz mindestens eine gleichwertige Rolle wie die Leistung. Viele unserer Jugendspieler betreiben Ausgleichssport. Das ist gut so, aber fast alle davon haben ihre Prämissen gesetzt. Unsere Ausfälle halten sich trotz der vielen Mannschaften in Grenzen. Der Umstand ist auch der internen Kunkurrenzsituation geschuldet. Man braucht doch nur auf die Tabellensituationen zu sehen. In der Bezirksliga U10 spielte die 1. Mannschaft stets in Stammbesetzung, folglich konnte auch die 2. ihre Qualität unter Beweis stellen. In der Bezirksliga U12 mussten schon häufiger Spieler aus der 2. in der 1. Mannschaft aushelfen. Die Erste wurde dennoch klar Bezirksmeister, die 2. verpasste dafür ganz knapp die SMM-Qualifikation. Das ist schon etwas ärgerlich für diese Spieler.
| Zitat: |
Original von BSG Schachpapa
Ich hörte auch schon, dass die Schachschule Meng keine wirkliche Ausbildung liefert. Wieso gibt es keine offiziell vorgegebenen Richtlinien, was Schachunterricht zu beinhalten hat? Da kann ja jeder kommen und was anbieten. |
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Na gut, was dort in Dresden läuft, ist ein Ergebniss dessen, dass die Qualität von Schachunterricht eben für unkundige Eltern oder Leuten auf den Schulämtern bis hin zum SMK eben nicht abrechenbar ist. Noch gibt es keine transparenten Qualitätsmerkmale. Man muss aber respektieren, dass nicht jedes Schach lernende Kind ein Wettkampfspieler werden will. Ich gestehe Kursen zum "nur Schachspielen" durchaus positive Lerneigenschaften wie Erwerb von Konzentrationsfähigkeit, Sozialkompetenz, Regelakzeptanz zu, sofern die Rahmenbedingungen stimmen und Lehrkraft auch über ausreichend fachliche Kompetenz verfügt. Die Gefahr ist aber, dass derlei Angebote gern mit fremden Federnschmücken. Da werden Studienergebnisse zitiert, was Schach in Sachen Bildungsauftrag leisten kann, doch die dafür nötigen qualitativen Voraussetzungen bleiben außen vor.
Um deine Frage zu beantworten: Es liegt an den Trainern, Vereinen und Verbänden Inhalte, Leistungsprofile und Fachkompetenz von Lehkräften zu definieren. Wer soll es sonst tun?
__________________ MfG
Sven Sorge

"Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird." (Winston Churchill)
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22.03.2009 13:44 |
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Sven Sorge
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Wie gestern vom Turnierleiter mitgeteilt wurde, sind die Staffeleinteilungen für die Zwischenrunde nun im Internet zu finden. Es wurden auch die Spielorte festgelegt.
So ist unsere 2. U14-Mannschaft Ausrichter der Gruppe B und genießt somit wieder Heimrecht. Das Interessante dabei: Auch der SVS-Pokal der Männer findet am 26.04. statt. Hier haben wir ebenso die Gastgeberschaft unserer Mannschaft mitgeteilt bekommen, so dass die Erwachsenen und die Jugend hautnah voneinander kiebitzen können. Die Gegnermannschaften und den Spielplan sind im SVS-Ergebnisportal an >>> dieser Stelle <<< zu finden.
Unsere 1. U14-Mannschaft spielt hingegen auswärts bei der USG Chemnitz. Die Staffeleinteilung und die Ansetzungen findet man >>> hier <<<.
Aus jeder Gruppe qualifizieren sich die ersten drei für die Endrunde. Für unsere 1. Mannschaft sollte das auf alle Fälle das erklärte Ziel sein. Unsere 2. Mannschaft hat zwar starke Konkurrenz und zählt sicher nicht zu den Favoriten, steht aber vor keinen unlösbaren Aufgabe.
Ich möchte nochmals die Regel festhalten, dass sich im Pokal die Spieler in ihren jeweilgen Teams festgespielt haben. Ein sonst üblicher Wechsel nach oben (von der 2. in die 1. Mannschaft) ist hier nicht gestattet. Umgekehrt gibt es dies natürlich auch nicht.
Hier die Besetzungen der Vorrunde:
BSG Chemie 1: Felix Schmücker, Maximilian Bessert, Leonard Richter, Arik Schumer;
BSG Chemie 2: Lena Halas, Gerry Paschold, Immanuel Glöckner, Sebastian Dohmen, Shari Paschold.
Gewissermaßen noch für beide Teams verfügbar sind alle in der Vorrunde nicht zum Einsatz gekommenen Spieler, darunter Marius Müller, Maximilian Oha, Vanessa Schlimpert, Richard Majuntke und natürlich die ganze U10-Crew.
Wir drücken unseren Mannschaften die Daumen für das Weiterkommen.
__________________ MfG
Sven Sorge

"Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird." (Winston Churchill)
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25.03.2009 10:13 |
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Sven Sorge
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Das ist Taktiererei. Man will halt hinten die Punkte holen und schenkt vorne ab. Ich halte von dieser Taktik nicht viel. Das ist gefährlich, denn es darf keiner der anderen verlieren. Coswig hat sich so aber in der U12 letzte Saison zur Deutschen Meisterschaft gekämpft.
Die Frage ist nur, wie sieht das der Spieler an 1, wenn er dort permanent verheizt wird? Es sei denn, man will einen Spieler speziell fördern. Und dann gibt's ja auch Spieler, die bringen gute Leistungen nur gegen starke Gegner und werden deshalb ganz bewusst an Brett 1 gesetzt. Da brauchst du nur mal nach Lindenau zu gucken, wer da am 1. Brett sitzt bzw. saß. 
Sinn macht das dann, wenn man diese Taktik nur vereinzelt einsetzt. Hat man 5 Spieler und trifft auf eine Mannschaft, die am 1. Brett einen übermächtigen Spieler hat, dann kann man den so auch mal ins Leere laufen lassen, wenn man an 2-4 die Punkte holt. Aber gegen gleichwertige Teams sollte man das nicht machen. Deshalb dann der 5. Mann hinten dran, damit die Mannschaft dann aufrückt und das schwache 1. Brett rausgeht.
Dann nehme ich aber auch stark an, dass Dresden nicht nur den Pokalgewinn im Blick hat sondern auch der 2. Reihe Einsatzchancen bieten muss. Zudem kommt, dass die vermeintlichen Spitzenspieler sich nicht unbedingt immer in den Dienst ihrer Vereine/Mannschaften stellen. Man wähnt sich halt zu gut für diesen oder jenen Wettbewerb. Das sind "Starallüren", die dem Mannschaftsklima nicht gut tun. Aber um diese "Starallüren" zu entdecken, müssen wir gar nicht nach Dresden schauen...
__________________ MfG
Sven Sorge

"Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird." (Winston Churchill)
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26.03.2009 10:51 |
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