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Was zum Henker war denn das?
8. Runde der 2. KUL. Eigentlich war die Aufstiegsfeier der 1. Männermannschaft schon vorbereitet. Ein 4:4 beim Tabellendritten Lok Engelsdorf III hätte gereicht, doch es kam anders. Nach dreieinhalb Stunden hatte Engelsdorf 5:3 gewonnen und unser Team stand mit der 1. Niederlage der Vereinsgeschichte da.
Dabei fing alles vielversprechend an. Thomas gewann an Brett 2 wieder einmal sehr schnell und sorgte für das 1:0. Doch dann wurde es bitter. Jens hatte keine großen Chancen - 1:1. Inzwischen hatte Torsten mit einem waghalsigen Tumopfer am 1. Brett dem gegnerischen König viel Frischluft (die schwarze Majestät befand sich auf g5) besorgt und alle "erwarteten", dass er das nach Hause fährt. Stephan hatte am 4. Brett eine klar gewonnene Endspielstellung herbeigespielt und Gunnar ließ auch einiges erwarten. Am 3. Brett sah es auch nicht gerade nach einer Niederlage für uns aus. Nur unsere beiden jüngsten, Felix und Max, hatten um Ausgleich zu kämpfen. Doch dann ging's Schlag auf Schlag: Torsten konnte das Turmpofer nicht beweisen und verlor nach guter Verteidigung des Gegners. Fast gleichzeitig ließ Gunnar eine Figur stehen und Stephan übersah einen taktischen Schlag des Gegners im sicher geglaubten Endspiel. So stand es binnen weniger Minuten nach 1:1 plötzlich 1:4. Mein Sieg an Brett 3 brachte dann nochmals Hoffnung, da auch Max an 8 noch seinen Gegner übertölpelte (bzw. dieser sich selbst) -> 3:4. Doch Felix, mit Turm gegen Läufer im Rückstand, konnte das Blatt nicht mehr wenden und verlor. So stand am Ende eine unerwartete 3:5-Niederlage zu Buche, die uns im Aufstiegskampf nun gegen den SC Lindenau II (Glückwunsch den Lindenauenern zum bereits gelungenen Staffelsieg!) noch einmal in Zugzwang bringt, während Engelsdorf (am letzten Spieltag gegen Kitzscher II) noch einmal ernsthaft Aufstiegshoffnungen haben kann. Schade, aber nicht mehr zu ändern. Jetzt müsen wir es in 14 Tagen besser machen.
Ergebnisse:
SV Lok Engelsdorf III - BSG Chemie Leipzig 5:3
Alexander Bylak - Torsten Zuther 1:0
Daniel Zocher - Thomas Nowak 0:1
Herbert Frisch - Sven Sorge 0:1
Matthias Loose - Stephan Breithaupt 1:0
Peter Stube - Gunnar Baginski 1:0
Dr. Rudolf Grakovitch - Jens Jahn 1:0
Manfred Benke - Felix Schmücker 1:0
Thomas Wiedemann - Maximilian Bessert 0:1
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MfG
Sven Sorge

"Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird." (Winston Churchill)
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